Bisher unerreichte Präzision mit dem Femtosekundenlaser

 

„Unseren Patienten die bestmögliche Behandlungsform anbieten.“

 

Seit Anfang des Jahres setzen die Augenpartner mit dem Femtosekundenlaser auf eines der weltweit führenden Verfahren in der modernen Linsenchirurgie. Der Femtolaser kommt bei Operationen des Grauen Stars (Katarakt) sowie dem refraktiven Linsentausch zum Einsatz. Die Investition in diese neue Technologie bezeichnet PD Dr. med. Christian Ahlers als wichtigen Schritt: „Damit ergeben sich neue Therapiemöglichkeiten und eine Genauigkeit in der Behandlung, die wir bisher in der Augenchirurgie so nicht erreichen konnten. Wir wollen unseren Patienten die besten und modernsten Behandlungsformen anbieten können. Hier und jetzt.“

 

Rückfragen zu diesem Thema beantwortet Ihnen gern Herr Symann unter Tel. 05161- 4 88 50.

 

Was kann der Femtosekundenlaser?

Mit dem Femtosekundenlaser gelingen Schnitte bei der Behandlung des Grauen Stars oder dem refraktiven Linsentausch mit der immer gleichen und höchsten Präzision. Die für das Auge schonende lasergeführte Linsenoperation unterstützt routinierte Chirurgen bei wesentlichen Teilschritten der Operation. Der Femtolaser ermöglicht die perfekte, kreisrunde Eröffnung der vorderen Linsenkapsel, sodass der erfahrene Chirurg die Kunstlinse für ein besser vorhersehbares Ergebnis genauer positionieren kann.

Welche Vorteile hat die Linsenoperation mit dem Femtosekundenlaser?

Bei beiden Behandlungsformen, der konventionellen sowie der mit dem Femtosekundenlaser, muss die getrübte Augenlinse im Auge zerkleinert werden um danach abgesaugt werden zu können. Bei der konventionellen Methode geschieht dies mit Ultraschallenergie. Ultraschallenergie führt jedoch zu einer Schädigung der sensiblen Endothelzellen auf der Innenseite der Hornhaut, was zu Hornhautschwellungen oder Sehbeeinträchtigung führen kann.

Vorteil Nr. 1

Der Femtosekundenlaser zerkleinert die getrübte Linse nicht mit Ultraschall, sondern mit Laserenergie. Dadurch gelingt eine Teilung der Linse in noch kleinere Teile. Dies führt dazu, dass die Augenlinse ohne oder unter Verwendung sehr geringer Ultraschallenergie abgesaugt werden kann. Höhere Ultraschallenergien sind mit verantwortlich für die Schädigung der Hornhaut oder einen Reizzustand des Auges nach einer Operation.

Vorteil Nr. 2
Die Öffnung der Linsenkapsel beim Femtosekundenlaser kann präzise auf das Auge zentriert werden und ist immer perfekt rund. „Das vermag selbst der erfahrenste Operateur nicht in dieser Reproduzierbarkeit“, ist PD Dr. med. Christian Ahlers überzeugt, der selbst viele dieser Eingriffe durchführt.

Vorteil Nr. 3
Der Femtosekundenlaser kann auch Hornhautverkrümmungen bis zu einer gewissen Stärke automatisch mit korrigieren. „Eine solch präzise Hornhautkorrektur war uns zuvor nicht möglich“, berichtet PD Dr. med. C. Ahlers. „Zwar können und konnten wir mit sogenannten torischen Linsen stärkere Hornhautverkrümmungen recht gut korrigieren, aber dieses Verfahren hat klare Genauigkeitsgrenzen“, so Dr. Ahlers weiter.


Welche potentiellen Risiken birgt der Einsatz des Femtosekundenlasers im Vergleich zur konventionellen Methode?

Die Operation mit dem Femtosekundenlaser hilft, bestimmte Probleme, etwa bei dem Zugang zur Linsenkapsel, zu vermeiden, die bei der konventionellen Methode auftreten können. Außerdem können kleinere Hornhautverkrümmungen während des Eingriffs mit korrigiert werden. Nach allen bisherigen Erkenntnissen hilft der Laser Risiken zu reduzieren, da nur geschnitten wird, wenn alle Parameter stimmen. Berichtet wurde in der Frühphase der Entwicklung von einer leicht höheren Rate von Einrissen der vorderen Linsenkapsel bei FLACS (Femtosekundenlaser-assistierte Katarakt-Chirurgie) Operationen. Zu beachten ist allerdings, dass in den Studien, in denen dies gezeigt wurde, andere und weniger weit entwickelte Lasersysteme benutzt wurden.

Lesen Sie auch: In einer Metaananalyse hat die Augenklinik der Universität Frankfurt 34 Studien analysiert, in denen die manuelle Operation des grauen Stars mit dem Femtosekundenlaser-assistierten Verfahren verglichen worden ist. Die im September 2016 beim Europäischen Kongress der Katarakt- und Refraktivchirurgen präsentierte Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Laseroperation der klassischen, manuellen Kataraktoperation insgesamt überlegen zu sein scheint.

 

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Christian Ahlers TS3 8525

Privatdozent Dr. med. Christian Ahlers:

„Ich führe, wie fast alle meine Kollegen heute, die meisten Operationen noch nach der konventionellen Methode durch und würde mich als erfahrenen Operateur und die konventionelle Methode als gut und sehr sicher bezeichnen. Der von uns verwendete Femtosekundenlaser hat mich dennoch sehr schnell überzeugt. Seien wir ehrlich: Wenn man die Funktionsweise einmal gesehen hat und die Präzision erfährt, gibt es nichts Vergleichbares in der konventionellen Augenchirurgie. Diese hat sich in der Vergangenheit kontinuierlich weiterentwickelt. Die FLACS ist in meinen Augen der nächste Schritt. Er löst nicht alle offenen Fragen und nimmt nicht jedes Risiko. Aber für mich ist die Perfektion der Eröffnung der vorderen Linsenkapsel in wirklich jedem Eingriff eines der Hauptargumente, auch weil es hilft, das angestrebte und vor der OP besprochene Ergebnis sicherer zu erreichen. Die Tatsache, dass die Zerkleinerung der Linse ohne Ultraschall geschieht, ist beeindruckend. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten. Dazu kommt die Möglichkeit, gleichzeitig Hornhautverkrümmungen korrigieren zu können."

 

Wie verlaufen Operationen ohne Femtosekundenlaser?

Die konventionelle Methode bei der Behandlung des Grauen Stars und für Brillenfreiheit ist nach wie vor eine sichere und sehr gute Methode. Bei dieser ausgereiften Operationsmethode eröffnet der routinierte Chirurg das vordere Blatt der Linsenhülle mit einer Kanüle, zerkleinert die getrübte natürliche Linse mit Ultraschall und saugt diese anschließend ab. Im letzten Schritt bringt der Chirurg die Kunstlinse in die erhaltene, natürliche Linsenhülle ein.

 

 

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