Hornhaut- und Keratokonuserkrankung des Auges

Die Gesundheit Ihrer Augen ist essenziell für Ihre Lebensqualität. Besonders die Untersuchung von Hornhauterkrankungen wie Keratokonus ist wichtig, um langfristige Sehprobleme zu vermeiden.

Wichtige Maßnahmen

  • Regelmäßige Augenuntersuchungen: Besuchen Sie regelmäßig Ihren Augenarzt. Früherkennung ist der Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung von Keratokonus und anderen Hornhauterkrankungen.
  • Kontaktlinsen und Brillen: Nutzen Sie die von Ihrem Augenarzt verschriebenen Sehhilfen. Spezielle Kontaktlinsen können die Sehqualität bei Keratokonus erheblich verbessern.
  • UV-Schutz: Tragen Sie eine Sonnenbrille mit UV-Schutz, um Ihre Augen vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen. UV-Strahlen können die Hornhaut schädigen und das Risiko für Keratokonus erhöhen.
  • Augenreiben vermeiden: Vermeiden Sie es, Ihre Augen zu reiben, da dies die Hornhaut schädigen und das Fortschreiten von Keratokonus beschleunigen kann.

Keratokonus oder Cornea guttata erkennen

Keratokonus ist eine fortschreitende Erkrankung der Hornhaut, bei der diese dünner wird und sich kegelförmig nach außen wölbt. Dies führt zu verzerrtem und unscharfem Sehen. Typische Symptome von Keratokonus sind verschwommenes Sehen, erhöhte Lichtempfindlichkeit, Doppeltsehen und eine schlechte Nachtsicht. Die Diagnose erfolgt durch eine gründliche Augenuntersuchung, bei der die Form und Dicke der Hornhaut gemessen werden.

Cornea guttata ist eine Erkrankung, bei der kleine, warzenartige Verdickungen auf der inneren Schicht der Hornhaut, dem Endothel, auftreten. Diese Verdickungen können die Funktion der Hornhaut beeinträchtigen und zu einer Trübung führen. Zu den Symptomen gehören eine Sehverschlechterung, besonders morgens, erhöhte Blendempfindlichkeit, Augenschmerzen und eine trübe Hornhaut. Auch hier ist eine gründliche Augenuntersuchung notwendig, um die Diagnose zu stellen.

Die Diagnose beider Erkrankungen erfolgt durch spezialisierte Untersuchungen beim Augenarzt. Dazu gehören die Spaltlampenuntersuchung, die Topographie der Hornhaut und die Endothelmikroskopie. Diese Methoden ermöglichen eine detaillierte Untersuchung der Hornhaut und helfen, die spezifischen Merkmale von Keratokonus und Cornea guttata zu identifizieren.

Für Keratokonus stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter spezielle Kontaktlinsen, das Crosslinking-Verfahren und in fortgeschrittenen Fällen eine Hornhauttransplantation. Bei Cornea guttata können in frühen Stadien Augentropfen helfen, die Symptome zu lindern. In fortgeschrittenen Fällen kann ebenfalls eine Hornhauttransplantation erforderlich sein.

Augenuntersuchung

Augenvorsorge – Ihre Sehkraft im Blick

Viele Augenerkrankungen entwickeln sich schleichend und bleiben lange unbemerkt. Regelmäßige Augenchecks helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Behandlungsmöglichkeiten rechtzeitig zu nutzen – damit Ihre Sehqualität möglichst lange erhalten bleibt. Besonders wichtig ist die frühe Erkennung des Grünen Stars (Glaukoms).

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