Alterssichtigkeit - gibt es eine Alternative zur Lesebrille?

Was ist Alterssichtigkeit (Presbyopie)?

Im Laufe des Lebens verringern sich die Elastizität der Linse und damit die Fähigkeit Objekte in der Nähe mittels Akkomodation scharf zu stellen. Akkommodation (lateinisch accommodare „anpassen, anlegen“) ist eine dynamische Anpassung der Brechkraft des Auges. 

Die Fähigkeit zur Nahakkommodation geht mit zunehmendem Lebensalter allmählich verloren. Dies ist keine Krankheit, sondern ein normaler altersbedingter Funktionsverlust - auch bei Augen, die sonst keine Sehfehler haben.

 

Im Alter von etwa 40 - 50 Jahren wird es schließlich schwierig, Texte oder Objekte in der üblichen Leseentfernung von 30 - 40 cm scharf zu erkennen. Oft versuchen wir, dies zu kompensieren, indem wir den Text oder das Objekt etwas weiter entfernt halten. Irgendwann werden jedoch die Arme „zu kurz“. Dies ist ein typisches Anzeichen der Alterssichtigkeit.

Zur Korrektur der Alterssichtigkeit tragen die meisten Menschen eine Lesebrille oder eine Gleitsichtbrille. Dies ist jedoch für manche Menschen problematisch und nicht zufriedenstellend. 

 

Wie kann Alterssichtigkeit behandelt werden?

Die Entwicklung der Alterssichtigkeit aufgrund des Elastizitätsverlustes der Linse ist heutzutage nicht aufzuhalten oder rückgängig zu machen. Jedoch gibt es Möglichkeiten, unabhängiger von einer Lese- oder Gleitsichtbrille zu werden.

Wir bieten Ihnen moderne und präzise Verfahren, die das Sehen in der Nähe verbessern können. Dazu führen wir einen refraktiven Linsenaustausch mittels minimalinvasiver Kleinstschnitt-Technik unter Einsatz des Femtosekundenlasers durch und implantieren modernste Multifokallinsen. Die Operation entspricht einer vorgezogenen Katarakt-Operation. 

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